Hallo meine Lieben. Ein Thema, welches auf Instagram oft zur Sprache kommt ist, wie ich es schaffe jeden Tag um 4:00 Uhr / 4:30 Uhr aufzustehen.
Das möchte ich euch nun kurz in diesem Blog-Beitrag beantworten.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist die eigene Motivation. Ich halte mir vor Augen, wieso es für mich persönlich wichtig ist, so früh aufzustehen und was ich dadurch erreiche. Ich stehe um 4:00 Uhr auf, um mehr Zeit zu haben. Durch kann ich vor der Arbeit noch sehr viel erledigen. So habe ich morgens die Zeit, für mein Studium lernen und den kompletten Haushalt zu schmeißen. Auch am Wochenende stehe ich meist so früh auf. Zudem weiß ich, dass ich morgens am aufnahmefähigsten und am produktivsten bin. Ich kenne also meine Motivation und ich weiß, wofür und wieso ich so früh aufstehe.
Ein anderer Faktor ist das Thema Selbstdisziplin. Ich bin von Natur aus sehr selbst diszipliniert. Wenn ich mir ein gewisses Ziel setze, ziehe ich das auch durch.
Natürlich habe ich allerdings auch mal Phasen, an denen ich müde bin und gerne etwas länger schlafen oder im Bett liegen bleiben würde. Um meinen inneren Schweinehund zu besiegen hilft mir dabei das Ausschalten der "Snooze" Funktion. Den Wecker weiter stellen gibt es bei mir nicht. Das führt zu sehr in Versuchung.
Wenn es euch also schwer fällt früh aufzustehen, solltet ihr zuerst kurz definieren, wieso es überhaupt für euch persönlich wichtig.
Zum anderen habe ich mir das frühe Aufstehen eine lange Zeit lang antrainiert. Früher ist es mir viel schwerer gefallen, nicht im Bett liegen zu bleiben. Was habe ich also gemacht, um mir das frühe Aufstehen anzugewöhnen? Meiner Meinung nach hilft es wenig von heute auf morgen seinen Schlafrhythmus auf einem Schlag umzustellen. Ich vergleiche das gerne mit einer kurzfristigen Diät. Irgendwann fällt man wieder in seine altbekannten Gewohnheiten zurück und es kommt zum "Jo-jo-Effekt".
Also habe ich diese Umstellung etappenweise gemeistert. Dazu habe ich meinen Wecker am Anfang eine halbe Stunde früher als üblich gestellt. Wenn sich mein Körper an die neue Zeit gewöhnt hatte, habe ich meinen Wecker erneut eine halbe Stunde früher gestellt. Das Ganze ging so lange, bis ich meine Wunsch-Aufstehzeit von 4:00 Uhr erreicht habe.
Insgesamt hat die Umstellung knapp zwei Jahre gedauert. Jetzt habe ich mich so an meine Aufstehzeit gewöhnt, dass ich meist ein paar Minuten selbstständig vor dem Wecker aufwache. Wirklich müde bin ich Morgens fast nie und wenn, dann hilft dagegen meist schon eine Tasse Kaffee.
Noch eine Frage, die ich oft von euch gestellt bekomme: "Wann gehst du Abends ins Bett, damit du so früh aufstehen kannst?". Natürlich bleibe ich nicht so lange wach wie andere. Das ist für mich aber nicht schlimm, da Abends bei uns nur die „unproduktive Fernsehzeit“ ansteht. Meist schlafe ich dann zwischen 21 & 22 Uhr ein. In meiner Umstellungszeit war es allerdings auch oft so, dass ich sogar schon um 19 Uhr eingeschlafen bin. Zum Glück hat sich das nun auch eingependelt. Ich kenne meinen Körper und weiß, dass ich mindestens 6 Stunden Schlaf brauche. Dies ist aber bei jedem anders.
Für mich ist das frühe Aufstehen eine perfekte Möglichkeit, um viel zu schaffen und um meine Zeit so effektiv und produktiv zu gestalten, wie nur möglich.
Was seid ihr? Frühaufsteher oder Langschläfer?